Über das Hören


Wie hören wir eigentlich? -

Richtig, mit den Ohren als Schallempfänger und -umwandler und mit dem Gehirn als Interpretationsorgan der Signale.
Und wer hat daran Schuld wenn wir nicht hören?
Man muss natürlich unterscheiden ob man nicht hören(verstehen) will oder ob man es nicht kann. Und damit wir uns richtig verstehen: Auf diese Problematik gehen wir hier nicht ein!

Auch mit dem Gehirn wollen wir uns nicht weiter befassen.
Wir wollen uns im folgenden auf ein recht unscheinbar wirkendes Organ(dem Ohr)
und die darin ablaufenden Vorgänge beschränken, weil das genau der Punkt ist,
wo der Hörgerätetechniker eingreifen und mit Hilfe der Hörgeräte eine Verbesserung bewirken kann.
Solange wir keine Hörbeschwerden haben, glauben wir das unsere Ohren in erster Instanz dazu da sind um, daran zu ziehen, schmucke Brillen zu fixieren, mit Brillianten und anderen Schmuckgegenständen zu verzieren oder ein optisches Highlight neben dem Gesicht zu bilden.

Die Hörschnecke im menschlichen Innenohr ist in der Lage, 7.000 verschiedene Tonhöhen zu unterscheiden.


Das Ohr


Die Ohrmuschel, die nicht nur für den Bügel der Brille nützlich ist,
dient als "Schallfänger", ermöglicht uns Vorteile im Richtungshören und unterdrückt Windgeräusche.
Das Trommelfell liegt am Ende des Gehörganges und trennt das äußere Ohr vom Mittelohrbereich. Es wird durch ankommende Schallwellen in Schwingung versetzt und leitet diese an die Gehörknöchelchenkette.
weiter.Es ist übrigens das dünnste Häutchen, welches der Mensch besitzt. Um es vor Verletzungen zu schützen ist der Gehörgang äußerst schmerzempfindlich und wir merken recht drastisch, dass wir den Gehörgang nicht verletzten oder verschließen sollten.
Die Gehörknöchelchenkette wiederum sorgt für die Übertragung und Verstärkung des Signals und auch für den Schutz des Innenohres in der Verbindung mit einem kleinen Muskel. Sie besteht aus "Hammer", "Amboss" und "Steigbügel". Die Hörschnecke ist ein Schallwandler, in dem Wellenbewegungen an einer Art Klaviatur entlang laufen und elektrische Impulse auslösen. Der Hörnerv ist die Trasse, auf welcher diese elektrischen Informationen gebündelt zum Gehirn weitergeleitet werden, wo die Auswertung erfolgt. Alles dies geschieht in Bruchteilen von Sekunden und das nennen wir dann Hören. Die Paukenhöhle und die Ohrtrompete (Eustachische Röhre - ist mit dem oberen Rachenraum verbunden) sorgen für den Luftdruckausgleich im Innenohr. Und die Bogengänge sorgen für unser Gleichgewichtsgefühl, haben also nicht unmittelbar etwas mit dem Hörvorgang zu tun.

Ein gesunder Mensch hört Frequenzen im Bereich von 16 bis 20.000 Hertz. Tierische Höchstleistungen sind noch beeindruckender: Delphine hören Töne bis zu einer Frequenzhöhe von 200.000 Hertz.